Welche Konsequenzen hat das BAUER-System für Verputzer?

Verputzer haben im Rahmen von Nebenleistungen nach der Verdingungsordung für Bauleistungen (VOB), Allgemeine Technische Vorschriften "Putz- und Stuckarbeiten" (siehe VOB/C ATV DIN 18350 Abschnitt 4.1.7), Ein-, Zu- und Beiputzarbeiten auszuführen.

Das heißt, diese Beiputzarbeiten (um die BAUER-Dose) sind auszuführen, ohne das ein Recht auf eine vergütungspflichtige besondere Leistung nach VOB/7C, ATV DIN 18922, Abschnitt 4.2 besteht (Sachverständigen-Gutachten liegen vor).

Beiputzarbeiten führt der Verputzer bislang schon aus beim Fensterbrett, bei den Gurtauslaßtüllen am Rollokaten, bei Metalltürzargen, in den Heizkörpernischen um Befestigungskonsolen, um Heizkörperanschlussrohre, bei jedem Wandleuchtenanschluss um das aus der Wand heaushängende Leitungsende, sogar kopfüber bei Deckenleuchtenleitungen, in Küchen und Bädern um eine nicht geringe Anzahl von Sanitär Bauteilen und nunmehr auch um überstehende BAUER-UP-Dosen.

Abschnitt 4.1.8 der DIN 18350 sagt aus, das auch "Maßnahmen zum Schutz von Bauteilen, wie Türen, Fenster, vor Verunreinigungen und Beschädigungen durch die Putzarbeiten einschließlich der erforderlichen Stoffe" zu treffen sind; d.h., auch das Abdecken der Installationsdosen ist Aufgabe der Verputzerfirma und nicht die der Elektrofirma.

Zuletzt aktualisiert am 25.07.2012 von admin.

Zurück